Kaffee wird 2018 ganz anders

„Rettet die Wiener Melange!“, wird jetzt gleich wieder der Eine oder Andere schreien, dabei gibt es gar keinen Grund dafür. Denn 2018 hält zwar ein paar neue Kaffeealternativen parat, aber jetzt einmal ganz ehrlich: einen klassischen Kaffee können auch Pilze und Aktivkohle nicht ersetzen.

1. Superfood

Als wäre das Kaffeepulver an sich nicht schon ein Superfood, wird dieses jetzt auch noch mit anderen Lebensmitteln mit ganz besonderer Wirkungskraft gepaart – oder gleich ersetzt. Hier kommt der neueste Schrei in Sachen „Ich will einmal etwas anders als Kaffee ausprobieren“:

Goth Latte

Ja, ganz richtig, Grufti-Milchkaffee ist neueste, im wahrsten Sinne des Wortes heiße Schrei in der Tasse. Das Schwarz entsteht durch die beigemengte Aktivkohle, die den Körper von unerwünschten Substanzen befreien soll.

Mushroom Coffee

Dieser Trend aus Finnland ist optisch zwar nicht so ganz ansprechend, dafür aber noch gesünder: Hier wird der Kaffee mit Pilzen gebrüht, die eine besonders positive Wirkung auf unseren Körper haben sollen. So soll die auch Shroom Coffee genannte Kaffee-Variante milder und damit leichter verträglich sein, die Gehirnleistung steigern, die Konzentration fördern, dein Immunsystem stärken und sogar lebensverlängernd wirken. Gut, man kann es mit den positiven Nebenwirkungen vielleicht auch übertreiben, aber wertvolle Mineralstoffe, Spurenelemente und Antioxidantien, die ein Übermaß an Säure im Körper ausgleichen enthält das Pulver, das mit heißem Wasser aufgegossen wird, definitiv.

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2. Coffee to go

Menschen sind immer mehr unterwegs und verlangen nach Getränken, die man praktisch und on-the-go konsumieren kann. Allerdings wird danach nicht im Coffeeshop gesucht: „In den USA bauen Supermärkte ihr to-go-Angebot mit Frappuchinos, Coffee-Smoothies oder auch saisonalen Kreationen stark aus. Auch in österreichischen Supermärkten bekommt man neben klassischen Kaffeevarianten langsam auch Trendgetränke wie Cold Brew zum Mitnehmen“, erklärt Johannes Hornig, Geschäftsführer von J. Hornig.

Nitro-Cold Brew

Der kalt gebrühte Kaffee ist übrigens auch die Grundlage für den so genannten Nitro-Cold Brew. Er wird mit Stickstoff angereichert und wie Bier gezapft. Dadurch bekommt der Kaffee eine cremige Schaumkrone und einen süßeren Geschmack. Ein Trend, der immer mehr von den Metropolen wie New York oder London nach Österreich schwappt.

3. Wissen, wo der Kaffee herkommt

Wie bei allen anderen Lebensmitteln, haben die Österreicher begonnen sich in den letzten Jahren für die Herkunft und die Verarbeitung von Kaffee zu interessieren. Diese Bewegung soll sich laut Hornig 2018 noch stärker fortsetzen, wodurch die Nachfrage nach nachhaltigem Kaffee weiter wächst. Hierbei bietet direkt gehandelter Kaffee ein besonders bewusstes Kaffeeerlebnis. „Direct Trade Coffee zeichnet sich dadurch aus, dass die Bohnen direkt vom Kaffeefarmer und ohne Zwischenhändler bezogen werden. Dadurch weiß man genau, woher die Bohnen kommen, es werden faire Handelsbedingungen sichergestellt und man arbeitet gemeinsam an der Kaffeequalität.“

Vienna Coffee Festival in der Ottakringer Brauerei

 Wer jetzt noch nicht genug von Kaffee hat, der kann sich beim Vienna Coffee Festival umschauen, umhören und durchkosten. Von 12. bis 14. Jänner dreht sich in der Wiener Ottakringer Brauerei alles um Neuentwicklungen, Präzision und Qualität für den perfekten Kaffee.

www.viennacoffeefestival.cc

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