Kleinod: There is a new bar in town

Credit: Kleinod


Wien ist wieder ein Bar reicher. Eine kleine, aber feine Bar für all jene, die auf der Suche nach einem Ort fürs „qualitätsvolle Weggehen“ sind. So zumindest der Plan der vier Gastronomen Alexander Batik, David Schober, Oliver Horvath und Philip Scheiber, die nur einen Katzensprung vom Stephansdom entfernt das Kleinod eröffneten.

Credit: Kleinod

Ein Juwel ist das Lokal im 850 Jahre alten Deutschordensgebäude in der Singerstraße 7 wahrlich: Vollholzvertäfelungen, Messingelemente sowie Marmor und Leder spiegeln den stilvollen Altwiener-Charme wieder. Das Herzstück des Kleinod ist natürlich die Bar mit einer konkavverspiegelten Flaschengalerie. Von vergangenen Zeiten konnten der beeindruckende Kristallluster und das malerische Deckengewölbe erhalten bleiben. Vermutlich wird es bei vollem Haus auch deshalb etwas laut.

International wird es dann bei den Drinks, bei denen das Quartett auf die Entwicklung von Drinks und Rezepturen, deren Zutaten oft aus hauseigener Produktion stammen, setzt. Inspiration für die Neuinterpretationen fand man in Bar-Metropolen wie Berlin, Barcelona oder Chicago. „Die Zutaten und die Rezeptur kennt man, aber die Machart ist so verändert, dass ein komplett neuer Drink entstanden ist.“ So erklärt Mitbegründer Oliver Horvath beispielsweise den „Kleinod Collins“, der sich in puncto Inhaltsstoffe tatsächlich nicht im geringsten von einem klassischen „Tom Collins“ unterscheidet, sehr wohl aber in Aufmachung und Geschmack.

Porn Star Martini, Delicious, Thai Massage, Wasabi Martini, Nutella Sour, Easy Peasy oder Oriental Hugo sind nur ein paar weitere Beispiele, die im Kleinod für Abwechslung und durchaus Schmunzeln sorgen. Ob es wohl ein Zufall ist, dass sich die restliche Getränkekarte wie ein Erotikfilm liest? Fix ist jedenfalls, dass für jeden – ob süß, sauer oder scharf – etwas dabei ist.

Porn Star Maritini für süße Früchtchen
Daiquiri Mediterraneo für

Delicious für alle, die von Zimt nicht genug bekommen.

Kleinod Collins für Klassiker.

Red Hot Chili Pepper für alle, die es scharf mögen.

Thai Massage, scharf, aber leider ohne Massage.

Wasabi Martini, nur für jene, die auf Wasabi-Nüsse stehen.

Fotocredits: Kleinod

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