Miznon: I tasted Tel Avivs trendiest restaurant in Vienna

Eyal Shani bei der Eröffnung in der offenen Küche.

Tel Avivis hipstes Lokal hat am Freitag endlich auch in Wien seine Pforten geöffnet. Starkoch Eyal Shani erweckt mit seinem Miznon das ehemalige Dom Beisl in der Schulerstraße 4 hinter dem Stephansdom zu neuem Leben.

Genauso wie in seinen beiden Lokalen in Tel Aviv und seiner Dependance in Paris zeichnet sich die Dekoration in erster Linie durch Gemüse aus. Karfiolköpfe, Tomaten, Krautköpfe und was sonst noch alles in die Pfanne kommt schmückt nicht nur den Tresen, sondern auch die Fensterbänke. Hinzu kommen zahlreiche Deckenlampen im Industrialdesign und neben den kleinen Tischen und Theken ein riesiger Tisch im hinteren Bereich des Lokals, der geradezu dazu einlädt, die Welt als Familie zu sehen.

Direkt am Eingang der doch engen Räumlichkeiten wird man bereits herzlich in der offenen Küche empfangen. Hier werden hinter dem Tresen die berühmten Karfiolköpfe zuerst gekocht und anschließend gegrillt und sie schmecken genauso köstlich wie in Israel.

Fehlen dürfen natürlich auch die Pitas, elf an der Zahl, gefüllt mit Ratatouille, Karfiol, Minutensteak, zarten Lammrippchen und Falaffel, nicht. Sie werden, genauso wie der Karfiol, nach dem Konzept Streetfood im Papier serviert.

Am Teller gibt es dafür Spinat und Kohlrouladen. Gerichte, die allesamt witzige Namen wie „Fleisch im Sack“ oder „Überfahrene Kartoffeln mit Sour Cream“, die übrigens genauso wie der in geheimer Soße gebratene Brokkoli für meinen nächsten Besuch auf der Liste steht, erhalten haben.

Ob das schlichte Konzept mit dem Motto „eat, drink, enjoy“ in der Weiner Innenstadt genauso aufgeht wie in der Heimat des Starkochs wird sich noch zeigen. Fest steht, Eyal Shani bringt nicht nur ein Stückchen Tel Aviv nach Wien, sondern auch das dort herrschende Lebensgefühl.

Info:
Miznon
Schulerstraße 4
1010 Wien
facebook.com/miznonvienna

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