Nobel-Japaner Aï: Das Beste vom Besten mit viel Liebe

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Aus Liebe zum Genuss, aus Liebe zu Japan und aus Liebe zu Österreich, aber vor allem aus Liebe zur Qualität: Nicht ohne Grund nennt sich der neue Japaner, der Anfang Oktober Mitten im Goldenen Quartier eröffnen wird, schlicht und einfach Aï.

Auf zwei Stockwerken und 600 Quadratmetern, gestalterisch von dem mehrfach ausgezeichneten Designer Gregory Gatserelia aus Beirut in einer Kombination aus dunklem Marmor, Leder und Messing umgesetzt, wird japanische Küche mit allgemeinen asiatischen Einflüssen aus regionalen Produkten geboten und tatsächlich erlebbar gemacht. So zaubert Küchenchef Sören Herzig mit seinem 35-köpfigen Team unter anderem Schweins- und Gänseleber-Gyoza mit Apfel-Soja-Sauce, Zweigelt-Teriyaki-Lachsforelle aus Österreich vom japanischen Robata-Grill mit eingelegten Trauben und roten Tapioka-Perlen oder California Roll mit Kürbis und Herrn Ortners Speck als österreichische Antwort auf das asiatische Sushi – selbstverständlich an der offenen Sushi-Bar von Tun San mit seinem 6-köpfigen Team zubereitet.

„Es war für uns von Anfang an klar, dass wir mit der hohen Qualität, die uns österreichische Produkte bieten, eigene Kreationen entwickeln. So haben wir Miso Suppe oder Getauchte Jakobsmuscheln mit Speck von Johann Ortner kombiniert, der auf unserer Karte charmant als ‚Herr Ortner‘ gefunden werden kann“, erzählt Herzig, „Ergänzt werden sie mit den besten Produkten aus aller Welt.“ Im Sinne der Nachhaltigkeit wurden außerdem mit heimischen Bauern Kooperationen geschlossen, die auch exklusiv für Ai einige asiatische Gemüsesorten anbauen.

„Rain Drop“ aus dem Gletscher

Bei den Desserts setzte Pâtissier Daniele Teuchmann ebenfalls die Verschmelzung regionaler Produkte mit asiatischer Kochkunst fort. Darunter auch Trend-Gerichte wie den „Rain Drop“, ein essbarer Regentropfen aus – natürlich Wasser, Gelatine, gerösteten Sojabohnen-Pulver und Melasse. Dafür begab sich das Team auf die  Suche nach dem reinsten Gletscherwasser Österreichs und wurde im Salzkammergut fündig.

Für die Takoyaki-Karamellbällchen mit Vanille-Apfel-Chantilly aus steirischen Äpfeln, eine Anlehnung an die klassischen japanischen Oktopus-Bällchen, würden manche sogar töten.

Klangvolle Begleitung von Isabella Lombardo

Begleitet wird die Gaumenfreude von Wein, ausgewählt von Restaurantleiter und Sommelier Patrick Hopf, oder einem klangvollen Signatur-Cocktail, womit wir zu einem weiteren „Aï Erlebnis“ kommen.

Da das Konzept keinesfalls als bloßes Restaurant verstanden werden soll, wurde dem Barbereich entsprechend viel Aufmerksamkeit gewidmet und Mixologist Isabella Lombardo als Leitung geholt. Die bei internationalen Cocktail-Wettbewerben erprobte Wienerin ließ ihrer Kreativität freien Lauf: Sowohl für die Zusammensetzung der Zutaten als auch für die Namensgebung ließ sie sich von bekannten Songtiteln und anderen japanischen Einflüssen aus den 90ern inspirieren: „Was erinnert die meisten Leute an ihre Jungend oder Kindheit? Ganz klar sind das Lieder wie ‚Big in Japan‘, ‚One Night in Bangkok‘ oder auch ‚Liu Kang‘ aus dem Videospiel ‚ Mortal Kombat ‘.“

Mit „Kill Bill“ kreierte die Bar Managerin eine Neuinterpretation des Klassikers Moscow Mule, der im Ai mit Pandam-Blätter und Sandelholz geräuchert ein komplett neues Aroma entfaltet.

Das erste seiner Art

Aï Vienna, das aus der Feder der AT Kamp Catering Gruppe stammt, ist der Start für eine Expansion in andere Länder. „Wien ist eine Stadt voller Kultur und Leben, hat eine fantastische Küche und Szene – ein Restaurant, wie Aï gibt es jedoch noch nicht. Damit ist es für uns der ideale Ausgangspunkt, um hier unsere ersten Wurzeln zu schlagen, und danach in anderen Metropolen durchzustarten“, so Managing Director Mark Khalifé.


Seitzergasse 6

1010 Wien
Sonntag bis Mittwoch 11:30 bis 1 Uhr
Donnerstag bis Samstag 11:30 bis 2 Uhr
Tel: 01/5322900

(c)Walter Luttenberger Photography

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