Österreichs Modedesigner – die neue Generation

Das „Kolleg für Mode, Design und Textil“ der Modeschule Herbststraße hat wieder einige neue Talente hervorgebracht: Bei der Abschlusspräsentation „Modeakt“ in der Residenz Zögernitz überzeugte unter anderem Alexandra Rapp mit ihrer Kollektion „Grand Maison de Noir“. Inspiriert von den Schauspieldiven der 20er-Jahre, dem Orientalismus und dem Japonismus erschuf die 21-jährige Designerin schlichte Kreationen mit femininer Raffinesse:

Marlies Brenn ließ sich für „CHARAKTER/FORM“ von der Bildserie „The Great Mess“ von Clemens Wolf inspirieren, die verfallene Industriegebäude, meist hinter einem Maschendrahtzaun, zeigt. „Meine Kollektion beschäftigt sich mit der Banalität eines Maschendrahtzauns. Er ist Symbol für die Gegenüberstellung von postindustrieller Verfallsästhetik vs. Verfall, hinsichtlich des Denkens unserer heutigen Gesellschaft und des Einzelnen“, so die Jungdesignerin, die ihren Schwerpunkt auf exklusive Bademode legen möchte. Ein Ansatz, der ihr mit futuristischen Designs, Retro-Schnitten und Material-Mix bestens gelungen ist:
 

Für „monochrome complexity“ ging Michael Stibor von mittelalterlichen Folterszenen aus und schuf daraus japanische Kleidungsformen. Gelungene Kreationen, die durchaus zwischen den Kollektionen großer Designer Platz hätten:

Die Kollektion „Xchange“ von Julia Matzner besteht aus multifunktionaler Kleidung. Hier wird aus einer Hose ein Sweater und aus einem kurzen ein langes Kleid:

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