Warum wir mehr Roséwein trinken sollten

Unsere Empfehlung: „Hampton Water Rosé 2018“ von Gérard Bertrand, um 19,95 Euro bei Wein & Co. Der Turbowinzer aus Südfrankreich und Ex-Rugby Star fand mit Jon Bon Jovi und dessen Sohn Jesse ideale Partner für diesen feinen, saftigen Celebrity-Rosé. Die frisch-fruchtige Cuvée aus Grenache, Cinsault, Mourvèdre und Syrah ist perfekt für laue Sommerabende am Pool oder Seeufer. Genau so, wie es Vater Jon Bon Jovi und Sohn Jesse in ihrer Villa in den Hamptons machen – daher auch der Name: Hampton Water Rosé.

Einst ein Abfallprodukt, wird der Rosé heute – und vor allem im Sommer – sogar in Frankreich hochgehalten. Gründe davür gibt es viele. Fünf davon zum „Internationalen Tag des Roséweins“, am 14. August:

1. Nicht rot, aber auch nicht weiß

Bei Roséwein handelt es sich nicht, wie oft vermutet wird, um eine Mischung aus Rot- und Weißwein. Rosé darf nur in einer einzigen Ausnahme so hergestellt werden – und das ist beim Champagner. Bei nicht perlenden Roséweinen werden rote oder blaue Trauben im Herstellungsverfahren von Weißwein verarbeitet.

Sprich die roten oder eben blauen Trauben werden direkt im ganzen gekeltert, gepresst und anschliessend ohne Schalen – eben wie bei der Herstellung von Weißwein – vergoren. Durch den geringen Anteil roter Farbpigmente, welche die Schalen dabei in den Saft abgeben können, entstehen daraus sehr helle Roséweine.

Bei deutlich kräftigeren Roséweinen wird der Most nur wenige Stunden – nicht mehrere Tage, wie bei der Rotwein-Herstellung – auf der Maische stehen gelassen. In dieser Zeit färbt sich der Most hellrot. Danach werden die Schalen abgezogen und der Most gärt wieder ohne Schalen weiter.

2. Der Unkomplizierte

Egal ob Fische, Fleisch, Käse, Süßes oder einfach zwischendurch, Rosé passt einfach immer! Dazu kommt, dass es für den Wein kein eigenes Glas gibt, das sparrt Platz im Schrank und am Tisch. Wichtig ist nur: je älter, desto besser trifft nicht auf den Roséwein zu. Der sollte im Idealfall innerhalb eines Jahres getrunken werden. Et voilà, schon wieder Platz gesparrt.

3. Mythos Alkoholgehalt

Weil Rosé von der Farbe her weniger intensiv ist als rote oder weiße Weine, glauben viele Konsumenten – zu Unrecht –, er habe einen niedrigeren Alkoholgehalt. Vorsicht, so ein Rosé trinkt sich leicht, beschwingt aber heftig.

4. Umso kälter, umso besser

Niemand hat bei 30 Grad Bock auf einen schweren Wein in Zimmertemperatur. Deshalb ist Rosé so herrlich erfrischend: Er wird gut gekühlt getrunken. Wie kühl, das ist egal. Selbst bei einem Eiswürfel im Glas würden die Franzosen hier nicht die Miene verziehen.

5. Eisiger Roséwein

Noch besser als kalter Rosé ist gefrorener Rosé: Frosé um genau zu sein!

Zutaten für 4 Gläser:
– eine Flasche Roséwein
– 230 Gramm frische Erdbeeren
– 120 Milliliter Wasser
– 115 Gramm Kristallzucker
– 80 Milliliter frischer Zitronensaft
– 120 Gramm Eiswürfel oder Crushed Ice
– frische Beeren und

  1. Rosé in ein Tiefkühlschrank taugliches Gefäß füllen und für sechs Stunden einfrieren.
  2. Erdbeeren in kleine Stücke schneiden. Den Zucker im Wasser auf Herd auflösen lassen. Die Erdbeeren hinzugeben, das Ganze gut verrühren und 30 Minuten ziehen lassen. Die Erdbeeren über ein Sieb abgießen, den Saft auffangen und 30 Minuten kalt stellen.
  3. Währenddessen Zitronen auspressen und ca. 80 Milliliter des Saftes beiseite stellen.
  4. Beide Flüssigkeiten mit dem Zitroenensaft in einen Mixer geben, 120 Gramm Eiswürfel oder Crushed Ice hinzufügen und alles gut durchmischen.
  5. Wieder einfrieren, bis der Frosé eine Konsistenz erreicht hat, die an einen Milchshake erinnert. Nochmal gut mixen und dann servieren. Mit frischen Beeren und Minze garnieren.

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